Alle Werke der WKS produzieren Kies und Sand aus dem Wesertal zwischen Nienburg im Norden und Hameln im Südosten. Ihre Entstehung verdanken diese Kies- und Sandvorkommen grösstenteils geologischen Vorgängen während der letzten Eiszeit - der Weichsel-Eiszeit -, die vor etwa 100 000 Jahren begann und um 8000 v. Chr. endete.

Während der Weichsel-Eiszeit hatten sich enorme Eismassen von Skandinavien bis in den Raum nördlich von Hamburg vorgeschoben. Südlich der Gletscherfront herrschte ein "sibirisches" Klima, das für eine intensive Frostverwitterung der Gesteine in den Mittelgebirgen sorgte. An den Talhängen der Weser und ihrer Nebenflüsse - vom Thüringer Wald bis hin zum Weser-Wiehengebirge - entstanden dabei gewaltige Mengen von Gesteinsschutt, der dann von der eiszeitlichen Weser stromabwärts transportiert wurde.
Bei seiner Reise im Fluss wurde dieser ursprünglich scharfkantige Schutt zerkleinert und gerundet. Felsbrocken verwandelten sich in Kiesgerölle und feinen Sand, die bei nachlassender Strömung als Kies- und Sandbänke im Flussbett wieder abgesetzt wurden. Nach und nach wuchsen diese Bänke zu einer breiten Schotterflur zusammen, die sich in unserer Region als Niederterrasse an der Weser entlang zieht. Die Mächtigkeit der abbauwürdigen Kiessande bewegt sich zwischen 5 und 15 m.



Eine Übersicht über die Gerölle im Weserkies finden Sie hier